Schwangerschaft - Geburt - Sternenkinder

Ich beschäftige mich intensiv mit allen Themen rund um Schwangerschaft, Entbindung, Fehlgeburten, Stillgeburten und Sternenkinder. 

Geburtserlebnisse: Frauen oder Paare kommen zu mir, wenn Sie das Gefühl haben, dass viele Aspekte rund um die Geburt unausgesprochen geblieben sind oder noch aufgearbeitet werden müssen. Haben Sie den Kreissaal mit einem „unguten Gefühl“ verlassen, war Ihre Entbindung traumatisch, hat es medizinische Zwischenfälle bei der Geburt gegeben, die vielleicht sogar bleibende Schäden bei Ihnen oder Ihrem Baby verursacht haben, musste vollkommen überraschend ein Kaiserschnitt vorgenommen werden, oder haben Sie sich bloß „abgehandelt“ gefühlt? Psychotherapeutische Unterstützung wird regelmäßig zur gezielten Aufarbeitung von traumatische Geburtserlebnissen eingesetzt.  

 

Sternenkinder, Stillgeburt, Fehlgeburt: Wenn Sie Mama oder Papa von einem Sternenkind sind oder gerade erfahren haben, dass Sie Eltern eines Sternenkindes werden, können Sie Ärzte, Freunde oder Familie oft nur zu einem kleinen Teil auffangen. Gerade in solchen Situationen empfinden es viele Eltern als hilfreich mit einem Therapeuten darüber zu sprechen, wie Sie den Weg bis zur Geburt Ihres Babys gestalten wollen, wie sie Ihr Baby begrüßen, sich von ihm verabschieden und wie Sie es in Erinnerung behalten wollen.

Beziehung -Trennung - Sexualität

Partnerschaften sind dynamische Prozesse, in denen sich bestimmte, als störend empfundene Verhaltensweisen oder Problembereiche verfestigen können. Die Problemlösung wird häufig daran gehindert, dass die Partner gewisse Bereiche als emotional aufgeladene „Tabuthemen“ sehen oder schwer zu überwindende Kommunikationshürden bestehen. Ziel einer psychotherapeutischen Begleitung in Beziehungsfragen ist es festgefahrene Strukturen oder Dynamiken zu reflektieren und Handlungsalternativen zu erforschen bzw vergangene Beziehungen aufzuarbeiten, um künftige Bindungskonflikte zu vermeiden.  

Beziehung: In zwischenmenschlichen Beziehungen können aus vielen Gründen Konflikte entstehen: Ihr Partner „sieht“ Sie nicht oder Sie fühlen sich ständig missverstanden, Ihr Partner geht bewusst Konfrontationen aus dem Weg, lässt Ihnen keinen Raum zur Selbstentfaltung,  ist besonders eifersüchtig, hat eine Affäre oder fügt Ihnen gar physisches oder psychisches Leid zu. Nachdem zwischenmenschliche Beziehungen intensive Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben, können anhaltende oder intensive Probleme in der Partnerschaft starken Leidensdruck, Bindungskonflikte oder Bindungsunwilligkeit erzeugen.

 

Trennung: Trennungen von Lebenspartnern haben oft zur Folge, dass sich Ihre Lebensituation und Lebensrealität massiv verändert. Eine Trennung kann starke psychische und emotionale Belastungen zur Folge haben, wenn Sie das Gefühl haben nach der Trennung  „nicht mehr auf die Beine zu kommen“, Sie nun ohne Partner nicht mehr wissen „wie es weitergehen soll“, es für Sie schwierig ist sich neuerlich zu binden, Bindungskonflikte erleben oder Ihr Partner die Trennung nicht akzeptiert. 

Sexualität: Im Rahmen der Sexualberatung sprechen wir über alle Dinge, die das Intimste betreffen: Sie haben die Lust an der Lust verloren, ein Kinderwunsch geht nicht in Erfüllung, sie haben Schwierigkeiten Ihre sexuelle Identität zu finden, diese zu akzeptieren oder sie mit Ihrer Umwelt zu teilen oder Sie sind mit traumatischen Erlebnisse im Sexualbereich konfrontiert. Der Einklang mit der eigenen Sexualität ist häufig ein relevanter Faktor um das allgemeine Wohlbefinden und die psychische Gesundheit zu fördern.

 

Erziehung - Eltern-Kind-Bindung - Familienleben

Eine Reflexion über die Erziehung von Kindern, die Eltern-Kind-Bindung oder der Familiendynamik ist dann sinnvoll, wenn es regelmäßig zu ungelösten Konfliktsituationen zwischen Eltern oder Eltern und Kindern kommt, wenn die eigene Erziehungsarbeit kritisch beleuchtet werden soll oder wenn Eltern Unterstützung im Erziehungsalltag benötigen. Eltern kommen auch dann zu mir, wenn Sie aufgrund der neuen Lebenssituation mit Kindern reflektieren wollen, wie sie dennoch Platz für sich als Person schaffen können und sich selbst als Person realisieren. Auch in schwierigen Erziehungssituationen – etwa wenn ihr Kind besondere Bedürfnisse hat – seien diese psychische oder körperliche – kann eine Reflexion über die Erziehungssituation psychischen Druck lindern.

 

Depression - Trauma - Ängste

Fühlen Sie sich lustlos, niedergeschlagen oder traurig? Macht Ihnen einfach nichts mehr Spaß und haben Sie das Gefühl bloß nur noch zu funktionieren? Drehen sich Ihre Gedanken immer wieder um die gleichen „Horrorszenarien“ oder sind Sie von bestimmten Situationen so überwältigt, dass Sie keinen klaren Kopf mehr behalten können? Das können Anzeichen von depressiven Verstimmungen, Depressionen, Angstzuständen oder posttraumatischen Belastungsstörungen sein.

Depressionen und depressive Verstimmungen sind weit verbreitete psychische Erkrankungen, die die Lebensfreude und Lebensqualität oft massiv einschränken. Depressionen oder depressive Verstimmungen äußern sich häufig in Gefühlen der Hoffnungslosigkeit, fehlendem Selbstwert, Interessen- oder Antriebslosigkeit, gedrückter Stimmung und häufigem Grübeln. Durch eine psychotherapeutische Behandlung kann über Gründe der Depressionen, deren Auswirkungen auf die Lebenssituation und Mechanismen zur Linderung des Leidensdruckes reflektiert werden. 

 

Traumatisierende Ereignisse können etwas ganz Augenscheinliches und Großes sein: der Tod eines nahen Angehörigen, die Nachricht einer schweren Erkrankung, ein sexueller Angriff oder ein schwerer Unfall. Aber auch – auf den ersten Blick – weniger dramatisch erscheinende Ereignisse können traumatisierende Effekte haben: andauerndes Mobbing, ein „Rosenkrieg“ , sie sind lang andauernden Manipulationen oder Schmähungen ausgesetzt. All diese Situationen können Sie in einen Zustand von intensiver Hilflosigkeit und starker Überforderung versetzen.

Phobien sind unangemessen starke Ängste die sich in bestimmten Situationen oder beim Anblick von bestimmten Objekten einstellen. Diese Angstreaktion ist häufig mit Gedankenspiralen verbunden, die das Alltagsleben massiv einschränken können. Viele Personen wissen, dass ihre Ängste irrational sind, können aber die Angstreaktionen dennoch nicht kontrollieren. Andere Personen vermuten gar nicht, dass ihr Unwohlsein auf eine Phobie zurückzuführen ist, sondern gehen von einem organischen Leiden aus.

 

Sinnkrise - Neue Lebenssituation - Umbruch

Haben Sie das Gefühl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen oder Ihren Weg verloren zu haben? Fragen Sie sich, wer Sie sein wollen oder Sie eigentlich sind? Fühlen Sie sich gerade von allem überwältigt?

Krisensituationen, Veränderungen oder Umbrüche sind unvermeidbarer Bestandteil des Lebens und können sich in allen Lebensbereichen zeigen. Krisen und Veränderungen lösen häufig heftige emotionale Reaktionen aus – dies reicht vom Gefühl  versagt zu haben, der Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit, Wut, Trauer, Zorn bis zu Apathie. Ziel einer Psychotherapie ist es die aktuelle Lebenssituation zu verstehen, diese als Teil des Lebens zu akzeptieren und zu inkludieren, neue Ziel zu definieren und die eigenen Potentiale zu aktivieren um diese Ziele zu erreichen. Retrospektiv betrachten viele Personen eine Sinnkrise oder einen Umbruch als eine bereichernde Situation, die der Persönlichkeitsentwicklung gedient hat.

 

Trauer - Tod - Verabschiedung

Der Tod ist die einzige Gewissheit im Leben- der Tod kommt  entweder ganz plötzlich oder schon lange absehbar. In jedem Fall geht ein Mensch aus Ihrem Leben, der für Sie ganz besonders war und sie geprägt hat. Eine besondere psychische Belastung kann bei Trauerende dann entstehen, wenn ungelöste Konflikte mit dem Verstorbenen im Raum stehen oder bestimmte Wünsche unerfüllt geblieben sind, wenn Sie über längere Zeit den Tod der Ihnen nahestehende Person einfach nicht akzeptieren können oder Sie bestimmte Verhaltensweisen meiden, um mit dem Tod der Person nicht konfrontiert zu werden. Auch besonders einprägsame Todes- oder Sterbenserlebnisse können belastenden Leidensdruck erzeugen.  In einem psychotherapeutischen Gespräch versuchen wir den Tod eines geliebten Menschen greifbarer zu machen, auf Wiedersehen zu sagen und Perspektiven für Ihren weiteren Lebensweg zu finden. 

Der Verabschiedungsprozess kann auch dadurch erleichtert werden, dass sich Angehörige oder Sterbende bereits vor dem Lebensende aktiv mit  ihrem Leben, den Erfolgen und Tiefen am Lebensweg und den Beziehungen und Werten auseinandersetzen. So kann etwa definiert werden, was in der verbleibenden Zeit noch getan werden kann, um sich friedvoll verabschieden zu können.